Raucher – Ein Märtyrertod für die Zigarettenindustrie

Raucher - Dumm und DümmerWas ist nur los mit unserer Gesellschaft? Die deutsche Regierung heuchelt der Bevölkerung der BRD vor, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um Deutschland und die Deutschen zukunftsfähig zu machen. Da wird hochtrabend von einer Bildungsreform, Gesundheitsreform oder der Förderung erneuerbarer Energien gesprochen. Umgesetzt werden letztendlich nur Dinge, die auf wenig Widerstand in der Öffentlichkeit stoßen. Ebenso wird von unseren Politikern peinlich genau darauf geachtet, den eigenen Status Quo nicht zu gefährden. Bestes Beispiel: Der Nichtraucher-Schutz! Um der Bevölkerung zu zeigen, dass die Regierung sich um die Gesundheit der Massen bemüht, wurde ein Rauchverbot auf den Weg gebracht. Eigentlich löblich, schließlich geht es um die Gesundheit von Millionen Deutschen. Doch unsere Politiker wären nicht da wo sind, wenn sie eine eigene Meinung hätten. Wie eine Fahne im Wind drehen sich die Verantwortlichen; Getreu dem Motto: Zwei Schritte vor, drei Schritte zurück und einen seitwärts. Einerseits verständlich. Politiker die über Courage verfügen, für ihre Ansichten einzustehen, werden von Ihren rückratlosen Kumpanen gnadenlos niedergeknüppelt. Hier sind sich alle Regierungsverantwortlichen einig: Wer aus der Reihe tanzt, fliegt raus. Zu groß ist die Gefahr, dass jemand, der wirklich das Wohl der Bevölkerung im Sinne hat, Popularität erlangt.

Bestochene Richter?

Das von den Nichtrauchern lang erwartete Gesetz hat unzählige Arbeitsstunden der Politiker verbrannt, bis es verabschiedet wurde. Endlich kann man sich in die Lieblings-Kneipe seiner Wahl begeben, ohne befürchten zu müssen, an Sauerstoffmangel zu sterben. Doch alles kam anders. Die armen, von der Pleite bedrohten Kneipenwirte, tatkräftig von den PR-Verantwortlichen der Zigarettenindustrie unterstützt, brachten Klagen mit fadenscheinigen Argumenten auf den Weg. Selbstverständlich hatten die Richter (die entweder selbst Raucher sind oder in irgendeiner Form von der Zigaretten-Lobby protegiert wurden) nichts besseres zu tun, als ein eigentlich sinnvolles Gesetz in ein Haufen sinnloses Papier zu verwandeln. Gesetz ist Gesetz, sollte man zumindest denken. Gott kam mit 10 Geboten aus. Wie glaubwürdig wäre es, wenn auf Moses Tafeln gestanden hätte: Du sollst nicht töten, außer: den, den und den, den vielleicht und den nur ein wenig?

Der Gesetzgeber tut nichts

Die gesundheitsschädliche Wirkung von Tabak ist lückenlos nachgewiesen, da gibt es kein Wenn“ und Aber. Dementsprechend muss auch der Gesetzgeber agieren. Tut er aber nicht. Ist die Regierung nicht verpflichtet Schaden von der Bevölkerung abzuwenden? Macht sie sich nicht schon durch Unterlassung strafbar? Ein echtes Interesse von Regierungsseite würde aber bedeuten, auf Milliarden Steuereinnahmen zu verzichten. Dagegen weiß sich die Tabakindustrie ebenso zu wehren, wie der Fiskus. Neben dem Töten von Nichtrauchern, machen sich Raucher zig weiterer Verbrechen schuldig. Sachbeschädigung durch Nikotin (es macht keinen Unterschied in einer Nacht und Nebel Aktion ein Graffiti zu sprühen oder die weiße Wand durch permanentes Rauchen in eine gelbe Ekelfläche zu verwandeln. Beides ist vom Besitzer der Wände/Gebäude wohl kaum gewünscht), mutwilliges sabotieren von Kläranlagen (Zigarettenfilter verstopfen die Filteranlagen), Umweltverschmutzung (achtlos weggeworfene Zigarettenverpackungen und Zigarettenstummel), verursachen von Wald- und Wohnungsbränden usw., sind nur einige erfüllte Tatbestände. Der volkswirtschaftliche Schaden durch Raucher ist kaum noch in Zahlen auszudrücken. Dreistellige Millionenbeträge gehen der Wirtschaft durch Krankheit verloren. Raucher leiden häufiger an Erkrankungen der oberen Atemwege, Infekten und sonstigen Immunschwächen. Während dieser Zeit muss das Gehalt weiter gezahlt werden, obwohl die Arbeitsunfähigkeit vom Selbstmord-Aspiranten selbst verschuldet wurde. Eine solche Selbstverstümmelung kann nur als asoziales Verhalten bezeichnet werden. Der Wirtschaftliche Verlust ist die eine Seite der Medaille, die andere sind die Mehrkosten für das Gesundheitssystem. Neben den Sekundärerkrankungen spielt Lungenkrebs, Kehlkopfkrebs usw. eine große Rolle bei der Mortalität von Rauchern. Wer raucht, sollte aus der gesetzlichen Krankenkasse ausgeschlossen werden. Zumindest bei den nachweislich durch Tabakkonsum verursachten Krankheiten. Die Blinddarm-OP sollte auch einem Raucher zustehen. Keine Frage! Da greift der soziale Gedanke. Doch wer sich vorsätzlich und wider besseren Wissens selbst schadet, der kann doch nicht ernsthaft erwarten, von der Gesellschaft aufgefangen zu werden?

Beide gleich: Crack-Dealer und Zigarettenindustrie

Die Zigarettenindustrie unterscheidet sich in keinster Weise vom Crack-Dealer an der Bahnhofsecke. Einziger Unterschied: Der Dealer zahlt keine Steuern, die Tabakindustrie zahlt selbige und kann sich somit der Rückendeckung des Gesetzgebers sicher sein. Beide, Drogendealer wie auch Tabakindustrie handeln mit Drogen, beide verursachen den Tod des Konsumenten. Wie kommt es, dass der eine sich strafbar macht und der andere nicht? Es können wirklich nur die Steuern sein. Auffällig an Rauchern ist Ihre soziale Inkompetenz und das daraus resultierende Verhalten. Wie können Raucher ruhigen Gewissens links und rechts von Eingängen zu Lokalen, Restaurants, öffentlichen Gebäuden und Geschäften Spalier stehen und unbescholtene Nichtraucher „voll qualmen“? Kein Anflug von Scham ist in den Gesichtern der Todgeweihten zu sehen. Im Gegenteil. Mit purer Absicht wird jedem, dem sein Leben lieb ist, den todbringenden Schwaden ausgesetzt. Warum sollten solche Unmenschen vom Gemeinschaftsprinzip partizipieren? Was ist mit Kinder- und Jugendschutz? Diese werden nicht nur in der Öffentlichkeit mit der Droge Tabak penetriert, sondern auch von ihren Erzeugern. Eltern, sollte man solche Menschen nicht nennen.

Eltern töten Ihre Kinder

Was muss im Kopf eines Erziehungsberechtigten vorgehen, wenn er oder sie mit dem 10 Monate alten Nachwuchs im Auto sitzt und dem Kleinen seine tägliche Dosis Passiv-Rauch verpasst? Welcher verantwortungsvolle Mensch würde sein Kind in eine Garage sperren und das Auto laufen lassen? Wohl keiner. Auch hier ist kein Unterschied zwischen Zigarettenrauch und Autoabgasen. Beides tötet. Ein Raucher, der für sich alleine seine Zigarette raucht, ist zu tolerieren. Wenn er dieses jedoch ohne Rücksicht in aller Öffentlichkeit tut und damit unbeteiligte gefährdet, so ist der Gesetzgeber gefragt. Wie würden sich wohl Raucher fühlen, wenn man ihnen im vorbei gehen eine schallende Ohrfeige versetzt und grinsend weiter läuft? Ich sehe keinen Unterschied. Ohrfeige oder krebsverursachender Zigarettenrauch. Beides gleich! Nur das der Tabakrauch für eine langsames Siechtum verantwortlich ist und die Ohrfeige 10 Minuten später vergessen.

Fazit: Wie dumm müssen Raucher wohl sein? Bezahlen unglaublich viel Geld für ein zweifelhaftes Genuss- beziehungsweise Suchterlebnis. Liebe Kneipenwirte: Warum seit ihr so dumm und wehrt euch gegen das Nichtraucherschutzgesetz? Was tut ein Raucher, wenn er raucht? Richtig er trinkt nicht!!! Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: Wer nicht raucht, trinkt mehr. Dies ist Fakt und nicht Fiktion. Es wäre also im Interesse der Gastronomen, den Nichtraucherschutz zu forcieren. Was tun Nichtraucher in einem Lokal wenn sie Hunger haben? Richtig, sie gehen (nach Hause oder in ein Restaurant) um zu essen. Schon wieder weniger Umsatz. Kein Raucher würde auf die Idee kommen, auf der Autobahn ein Picknick zu veranstalten, warum sollten Nichtraucher also in den Nebelschwaden essen? Jeder vernünftige Mensch kann unmöglich der Meinung sein, dass der Genuss von Suchtmitteln in der Öffentlichkeit erlaubt oder geduldet sein muss. Was ist mit einem Sexsüchtigen? Gibt er sich seinem Verlangen hin, droht ihm Ungemach in Form einer Anzeige wegen erregen öffentlichen Ärgernisses. Sex-, Drogen, Alkoholsucht auf Kosten der Gemeinschaft zu dulden ist ein Signal in die falsche Richtung. Hier ist kein Liberalismus gefragt, sondern konsequentes Einschreiten zum Wohle aller.

Auge um Auge, Zahn um Zahn

Der Verkauf, der Genuss und vor allem die Herstellung von Tabakerzeugnissen gehört gesetzlich Verboten. Daran haben die Regierungen (ausnahmslos) jedoch kein Interesse. Ein Verbot würde die Wertschöpfungskette empfindlich stören. Tabaksteuer würde wegfallen, Umsatzsteuer der produzierenden Tabakkonzerne würde wegfallen. Mehrwertsteuer auf Tabakerzeugnisse wäre ebenso verloren. Auch die Pharmakonzerne dürften erhebliche Einbußen verzeichnen: Weniger Krebsmedikamente, weniger Medikamente zur Behandlung der Sekundärerkrankungen. Die Rentenkasse findet das auch nicht lustig, sie muss sich plötzlich mit einer erhöhten Langlebigkeit der nichtrauchenden Rentner auseinandersetzen. Wenn ein Nichtraucherschutzgesetz nicht möglich ist, dann möchte ich es mit den Worten der Bibel versuchen: Auge um Auge, Zahn um Zahn. Raucher sollte man schlagen dürfen. Die Zeiten, in denen Nichtraucher die Wangen hinhielten, müssen vorbei sein!

Michael Kozlowski

Über Michael Kozlowski

Vom ZX-81 über Amiga und PC zum Apple und dann im Netz hängen geblieben. Von BTX über Z-Netz zum "Internetz" kürzer kann man es nicht zusammen fassen.
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