Neulich im Bus – ÖPNV: Nö

Neulich im Bus

Manchmal treiben mich verrückte Ideen an. So ergab es sich, dass ich mitten in der Woche auf den Gedanken kam, mit Hund und Frau in die Stadt zu laufen. Dort wollte ich einen Schoko-Whuppie essen und dann durch den Stadtpark zurück nach Hause laufen. So war zumindest der Plan. Leider haben wir bis knapp 18.00 Uhr gebraucht, um ins Moerser Stadtzentrum zu laufen. Dort mussten wir feststellen, dass die Öffnungszeiten nicht ganz mit dem Warenbestand korrespondierten.
Whuppies nur noch mit Zimt und ohne Schokolade! Nein Danke! Dann lieber nichts. Also ab in den Park, das Fellknäuel bespaßen. Eine große Runde und dann zurück. Auf dem Rückweg reifte dann der Plan in uns, die müden Füße etwas zu schonen. Bus fahren!!! Wir könnten so den totalen KFZ-Verzicht üben und mit dem Bus nach Hause fahren. Gesagt getan!

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Lieber vegetarisch oder: Nein, ich würde meinen Hund nicht essen!

Vegetarier oder das eigene Haustier verspeisen?Es gibt Schlüsselmomente im Leben, da ist man sich gar nicht bewusst, dass sie für eine tiefgehende Veränderung der Lebensweise verantwortlich sind. Unscheinbare Ereignisse, wie der berühmte Sack Reis, der in China umfällt, veranlassen jemanden sein bisheriges „Heile“-Weltbild zu überdenken. Bei mir war der Auslöser meinen Fleischkonsum zu überdenken, unser neuestes Familienmitglied: Rocco – Der Hund, den ich als Kind nie hatte. Für mich war die Anschaffung eines Haustieres eine ernste Sache. Wie bei allem gilt hier für mich: Alles oder nichts! Wenn ich mich für eine solche Verantwortung entscheide, gibt es keine 50%. Dazu zählt nicht nur das regelmässige Gassi gehen. Lieber Hundebesitzer: 2×10 Minuten auf dem Grünstreifen an einer Hauptverkehrsstraße seine Notdurft zu verrichten, ist für einen Hund nicht lebenswert.  Wenn ich als Hundehalter mehr nicht leisten kann oder will, schaffe ich mir kein Tier an. Punkt! Kinder im übrigen auch nicht! Weiterlesen

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Reddy Küchen verzichtet auf zufriedene Kunden und ich auf Reddy Küchen

Reddy Küchen - Schlechter Kundenservice

Trotz meiner immensen Affinität zu den Online-Medien bin ich gerne bereit, meine Local-Heros zu supporten. Warum sollte ich im Internet bestellen, wenn mir Kundenbetreuung und Beratung wichtig sind? Wobei der Online-Handel das mittlerweile ebenfalls perfekt kann. Natürlich muss die Beratung objektiv und umfassend sein. Das können scheinbar nur wenige Offline-Händler, im Gegensatz zu ihren Bits und Bytes liebenden Konkurrenten, leisten. Lieber wird lautstark in den Medien getrommelt, wie böse das ganze Online-Geschäft ist und das der kleine Händler vor Ort daran zugrunde geht. Dabei liegt es wirklich in der Hand der Einzelhändler. Nur sie haben die Chance, den Kunden in einem direkten Gespräch auf ihre Seite zu ziehen.Gerne zahle ich, beispielsweise für eine Brille, ein paar Euro mehr und habe dafür einen Ansprechpartner vor Ort. Wenn der Bügel locker ist oder das Gestell verbogen: Ein kurzer Besuch beim lokalen Optiker meines Vertrauens und schwupp, ist die Brille wieder in Ordnung. Der Hund hat ein Leckerchen abgestaubt und ich bin zufrieden. Perfekt! Kein nerviges Verpacken, kein in der Schlange stehen bei der Post und kein telefonisches diskutieren mit einem Hotliner, der kaum die deutsche Sprache beherrscht. Ein Local-Hero wie er sein sollte. Ein weiterer Vorteil: Ich kann mir beim lokalen Einzelhandel sicher sein, keine gefälschte Ware zu kaufen. Natürlich nur, wenn der Händler seriös ist.

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Mein Doktortitel ist gekauft – na und?

Wenigstens ist er nicht abgeschrieben und zusammen geklaut!

Es gibt dicke Menschen, es gibt dünne Menschen. Große und kleine. Schlaue und Dumme. Doch wer sagt, was dumm ist und was nicht? Forrest Gump sagte: Dumm ist, wer Dummes tut. Von Menschen die entsprechend agieren, gibt es mittlerweile mehr als genug. In längst vergessenen Zeiten, Zeiten welche schon länger her sind, als ein Gymnasiast multiplizieren kann, war das irgendwie anders. Da gab es eine ordentliche Trennung von allem. Gut und böse. Reich und arm. Schlau und dumm. Denker und Macher. Es war ganz klar: Hauptschüler wurden so etwas wie Handwerker, Bergleute oder Arzthelferinnen und Frisöre. Gymnasiasten Ärzte und Ingenieure. So einfach war das früher. Die Realschule ist etwas problematischer zu klassifizieren. In der Regel wählten die Jungs und Mädels von dort etwas kaufmännisches aus. Wer mehr ein Realschüler vom Typ Macher war, der wurde halt Polizist. So einfach war das. Dummerweise (im wahrsten Sinne des Wortes) muss die Generation „No Future“ ja alles anders machen. Sinnlose antiautoritäre Kindererziehung. Walddorfschule und bloß nicht mit der eigenen Meinung rausrücken. Nicht anecken. Konform sein! Doch konform womit? Der heutigen Jugend fehlt es an Meinung, Zielen und eigenständigem Denken. Der Konsum von Medien, Informationen, Entertainment usw. ist höher angesehen, als selber Inhalte zu schaffen. Diese Tatsache zieht sich durch alle Bereiche des täglichen Lebens.

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AI – Apple Idiot – Verblödung der Massen

AI- Apple Idiots

In besseren Zeiten war AI alias Artificial Intelligence alias Künstliche Intelligenz das Pseudonym für ein unermüdliches Streben nach besseren/intelligenteren Computern und Maschinen. Immer komplexere Aufgaben sollten sie lösen, in immer kürzerer Zeit. Dazu reichte es nicht, die Rechen- und Speicherleistung zu erhöhen. Es mussten neue Denk- und Lösungsmodelle gefunden werden. Jede Uni, jedes Labor oder jedes Institut hatte ein Projekt, welches die Maschine als perfekten Ersatz für den Menschen schaffen wollte. So ehrgeizig diese Pläne auch waren, ihr Ziel konnte nicht realisiert werden. Doch was kann getan werden, wenn eine Problemstellung nicht lösbar ist? Diese einfache Frage konnte nur einer beantworten. Ein einzelner Mann.

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Fahne zeigen für gar nichts – Niveau und Niedergang

Ganz Deutschland zeigt Flagge und zwar im wahrsten Sinne des Wortes. Überall flattern die Deutschlandfahnen im Wind. Dass dies kein Aufwind ist, scheint keiner wahrzunehmen. Erschreckend, wie sich Deutschland in ein Land von Fußballfans gewandelt hat. Für die Nationalelf bezieht Deutschland Stellung. Jeder verwandelt sich in einen Fußball-Experten. Manche haben sogar eine Meinung. Völlig unverständlich eigentlich! Sonst ist der Deutsche jemand, der im Stillen Freude zeigt oder alleine im Keller sitzt und weint. Für nichts geht der Deutsche auf die Straße. Vorbei sind die Zeiten, als Ostermärsche und Anti-Atomkraft-Demonstrationen Tausende auf die Straße lockten. Vorbei sind die Zeiten, als man sich solidarisch mit Arbeitern, deren Jobs in Gefahr sind, erklärte. Keiner geht für Opel auf die Straße, keiner ging für die Siemens-Mitarbeiter in Kamp-Lintfort auf die Straße, keiner ging für die Nokia-Mitarbeiter in Bochum demonstrieren. Einzig die Betroffenen selbst sind motivierbar. Die Anderen denken nur: Puhh, was für arme Schweine. Zum Glück hat es mich nicht getroffen.

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Raucher – Ein Märtyrertod für die Zigarettenindustrie

Raucher - Dumm und Dümmer

Was ist nur los mit unserer Gesellschaft? Die deutsche Regierung heuchelt der Bevölkerung der BRD vor, alles in ihrer Macht stehende zu tun, um Deutschland und die Deutschen zukunftsfähig zu machen. Da wird hochtrabend von einer Bildungsreform, Gesundheitsreform oder der Förderung erneuerbarer Energien gesprochen. Umgesetzt werden letztendlich nur Dinge, die auf wenig Widerstand in der Öffentlichkeit stoßen. Ebenso wird von unseren Politikern peinlich genau darauf geachtet, den eigenen Status Quo nicht zu gefährden. Bestes Beispiel: Der Nichtraucher-Schutz! Um der Bevölkerung zu zeigen, dass die Regierung sich um die Gesundheit der Massen bemüht, wurde ein Rauchverbot auf den Weg gebracht. Eigentlich löblich, schließlich geht es um die Gesundheit von Millionen Deutschen. Doch unsere Politiker wären nicht da wo sind, wenn sie eine eigene Meinung hätten. Wie eine Fahne im Wind drehen sich die Verantwortlichen; Getreu dem Motto: Zwei Schritte vor, drei Schritte zurück und einen seitwärts. Einerseits verständlich. Politiker die über Courage verfügen, für ihre Ansichten einzustehen, werden von Ihren rückratlosen Kumpanen gnadenlos niedergeknüppelt. Hier sind sich alle Regierungsverantwortlichen einig: Wer aus der Reihe tanzt, fliegt raus. Zu groß ist die Gefahr, dass jemand, der wirklich das Wohl der Bevölkerung im Sinne hat, Popularität erlangt.

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Früher war alles besser – der gelebte Selbstbetrug, oder?

Früher war alles besser

Um es gleich auf den Punkt zu bringen: Ja, ich bin einer der Menschen, die permanent behaupten, früher wäre alles besser gewesen. Selbstkritisch, wie jeder sein sollte, beginne ich zu hinterfragen, ob dem wirklich so ist.
War früher wirklich alles besser? Wie selbstverständlich habe ich dieses geflügelte Wortspiel von meinem Großvater, Mutter und allen anderen älteren Mitmenschen übernommen. Alle schwärmten ausgiebig von „damals“, den goldenen Zeiten. Das Essen war besser, die Arbeit war besser, die Ärzte waren besser und so weiter.Je älter man wird, umso öfter ertappt man sich dabei selbst dabei, diesem Glauben zu verfallen. Ist es vielleicht eine kollektive Selbsttäuschung? Nur ganz wenige streiten vehement ab, dass es früher besser war. Sind das von den Medien verblendete, künstlich in ihrem Denken eingeschränkte Mitmenschen? Oder sind es die echten Durchblicker, die von oben herab auf die ewig Gestrigen schauen?
Ich bin nicht ganz sicher, was wahr und was falsch sein könnte und auf welcher Seite ich stehe.

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Autofahrer – Übergewichtig, asozial und abgezockt

Autofahrer sind dumm

Eines vorneweg: Danke liebe Autofahrer, für das viele Geld welches ihr verschenkt und so unserem Sozialstaat mächtig unter die Arme greift! Nach langem überlegen bin ich zu dem Schluss gekommen, dass ein Auto lediglich dazu dient mein unter härtesten Bedingungen verdientes Geld zu verbrennen. Verbrennen im Sinne von: „Sinnlos ausgeben“ oder aus der „Tasche gezogen“ zu bekommen. Schon bei der Anschaffung kassiert der Staat mit: Mehrwertsteuer. Welchen Mehrwert ermöglicht mir das Zahlen von 19% des Kaufpreises? Straßen? Nein, die werden von der KFZ-Steuer finanziert. OK, dann müssen die fürs Straßenverkehrsamt und für das Punkteregister in Flensburg sein. Der Verbleib der Mehrwertsteuer wäre also geklärt. Mhmm, KFZ-Steuer! Wird diese wirklich für Straßenbau und Straßenunterhalt ausgegeben? Oder war es der Solidaritätszuschlag? Nein, der ist nur für Straßenbau im Osten. Die KFZ-Steuern sind wohl für sinnvolle Einrichtungen, wie Radarfallen und Rettungsdienste. Oder? Nehmen wir einfach an, dass dieses Geld zum Wohle des Autofahrers und der Allgemeinheit eingesetzt wird.

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Urlaub – Freud und Leid

Urlaub - Freud und Leid

Es ist wieder soweit: Urlaub! Nach Monate langem warten im Neonlicht des Büros steht endlich der tariflich zugesicherte Erholungsurlaub in den Startlöchern. Die letzten Minuten im Büro dehnen sich zu Stunden und der Arbeitstag will einfach kein Ende nehmen.

Diese Vorfreude ist zweifelhaft. Ist Urlaub wirklich erstrebenswert oder ist er nur eine andere, noch schrecklichere Form von Stress? Schon bei der Planung und Buchung beginnt der unbewusste unterschwellige Stress: Wohin soll es gehen? Wann soll es in die Ferne gehen? Wie lange? Welches Hotel? Frühbucher oder doch lieber Last-Minute? Wer all diese Fragen beantwortet, der ist ein gutes Stück in Richtung „Urlaub“ weitergekommen.  Spätestens nach der erfolgreichen Buchung nagen quälende Fragen am Gewissen: Ist der Frühbucherrabatt höher als der Last-Minute-Vorteil? Was, wenn das Hotel doch nicht so gut ist? Was ist mit dem Wetter, dem Strand usw.? Um auch die kleinste Verunsicherung aus zu räumen wird schnell das Internet als kompetenter Berater auserkoren. Doch auch da: Quälende Ungewissheit! Was, wenn die Hotelbewertungen gegen Bezahlung „positiv“ geschönt worden sind? Während manch einer eine vereinsamte Schabe als biblische Plage empfindet, stören den anderen 100 Riesenexemplare nicht im geringsten. In diesem Fall entpuppt sich die Flut an Informationen und Meinungen im Internet als Fluch und nicht als Segen.

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