System Deutschland? Gescheitert – Reset

System Deutschland gescheitertDas Allheilmittel der IT-Branche, der Neustart, würde auch in alle anderen Bereiche des alltäglichen Lebens passen. Immer wenn etwas nicht mehr geht oder nicht nachvollziehbare Allüren das Leben eines normalen Computer-Anwender zur Hölle machen, schlägt der allwissende Profi mit fester Stimme einen Neustart vor. Seltsamerweise behebt das rund 90% aller Probleme. Würde doch nur alles so leicht wieder ins Lot gebracht werden können. Eine nüchterne Betrachtung der allgemeinen Lage in Deutschland lässt in mir den unglaublichen Wunsch nach einem STRG+ALT+ENTF für Deutschland hochkommen. Dinge die eigentlich reibungslos funktionieren sollten, geraten zum steinigen Pfad des Leidens. Weiterlesen

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Warum Männer keine Frauen finden und umgekehrt.

Warum Männer keine Frauen findenWas ist nur mit Deutschlands Männern los? Was ist überhaupt los? Es gibt scheinbar keine Normalität mehr. Immer öfter kommt mir zu Ohren, dass sich wieder jemand aus unseren Freundes- und Bekanntenkreis getrennt hat. Lange Jahre intensiver Zweisamkeit sind heute kein Garant mehr für ein zusammen bleiben „bis das der Tod“ einen scheidet. Im Gegenteil. Vielen Männern scheint eine Sicherung durch zu knallen und mit 35-40 meinen sie nochmals zu Heldentaten aufbrechen zu müssen. Welche Intention dahinter steckt, bleibt mir leider verborgen. Da wird Heim und Haus, Frau und Kind, Bekannte und Freunde abgeschüttelt, wie Wasser aus dem Fell eines Hundes. Ohne einen einzigen Gedanken zu verschwenden, wendet man sich den vermeintlichen Freuden des Lebens zu. Jetzt oder nie ist das Motto. Das ganze muss, meiner Meinung nach, eine nicht steuerbare hormonelle Sache sein. Ganz ähnlich dem Klimakterium der Frau. Jeder, der nur zwei Sekunden nachdenkt, würde sich im Sessel zurück lehnen und sagen: „Eigentlich geht es mir ganz schön gut“! Weiterlesen

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Es war einmal vor langer, langer Zeit, in einer weit entfernten Galaxis, ein Land mit dem Namen…

So oder ähnlich fangen alle erfolgreichen Filme, Geschichten oder Märchen an. Mit dieser Einleitung spricht sich der Autor der Geschichte frei von jedem Bezug zur Realität. Es darf in solchen Erzählungen oder filmischen Machwerken hemmungslos übertrieben, gelogen oder gar gemordet werden. Fiktiv!!! So auch in unserer Geschichte…

In einem fernen Land, vor langer Zeit lebte eine Biene… Ups, nein falsche Geschichte. Keine Biene! Gott stieg herab um sich Stadt und Turm anzusehen, die die Menschen bauten. Mist, das war der Turmbau zu Babel. Aber das ist ein durchaus guter Einstieg! Es begab sich in einer fernen Stadt mit dem Namen Dösburg, die einer Minderheit mit mistlamischen Glauben Obdach schenkte. Diese Mistlamisten wollten sich ein Gotteshaus bauen, welches seines Gleichen suchte. Die Obrigkeit, der in einem fernen Land liegenden Stadt Dösburg, schaute schon seit einiger Zeit besorgt auf die Menge der Gläubigen, die sich dort häufte. Immer weiter entfremdeten die streng gläubigen Mistlamisten sich vom Volk der Eingeborenen. Doch der feste Wille, das Grundgesetz (der Volksmund nannte es Friede-Freude-Eierkuchen) mit allen seinen tollen Paragrafen zu befolgen, beflügelte die Bürger und Politker der schönen Stadt Dösburg. Weiterlesen

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Hier spricht die Polizei – Helfen Sie sich selbst!

Die Polizei ruft auf zur SelbstjustizDer Freitag ist geschafft. Endlich zwei freie Tage. Traditionell lasse ich den Freitag sehr ruhig ausklingen. Ich lese in aller Ruhe die Zeitung. Esse zu Abend. Genieße das TV-Programm auf Amöben-Niveau. Entspannung pur. Nachdem ich so mehrere Stunden mit gezieltem Zeit verbrennen verbracht habe, schleppe ich mich mit letzter Kraft ins Bett. 23.30 Uhr das sollte nach einer anstrengenden Woche reichen. Samstag wird ebenfalls traditionell ausgeschlafen. Mindestens 8.00 Uhr ist die Vorgabe um entspannt den Samstag genießen zu können.

Soweit der Plan. Friedlich entschlummere ich nach einigen Seiten lesen. Mein Unterbewusstsein reflektiert ohne mein Zutun über die vergangene Woche, ohne jedoch den Schlaf der Gerecht zu unterbrechen. Gegen 4.30 Uhr schrecke ich hoch. „Ehh, Achmet du alte Hurensohn, hälst du die Fresse“. „Ehh, Alda kannst du misch am Arschlecken!“. Meine Gedanken kreisen wie wild. Bin ich durch eine Singularität gefallen, habe diesen Vorgang durch einen verrückten Zufall überlebt und bin wieder auf der Zeche? Puhh, nein das kann nicht sein. Nicht, weil es physikalisch unmöglich sein könnte, nein, weil damals so nicht gesprochen wurde. Ergo, irgendetwas anderes hat mich geweckt. Da, wieder unverständliches, lautes Stimmengewirr, welches kontinuierlich von einem „Ehh, Alda kannst du misch“ unterbrochen wird. OK, Kids denke ich mir. Die gehen gleich weiter. Weiterlesen

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Kinder sind unsere Zukunft – Denkste!

KinderGrönemeyer besang einst, wie toll es wäre, wenn Kinder die Macht in Deutschland hätten. Dies mutet angesichts der tagesaktuellen Presse zum Thema Jugendkriminalität wie blanker Hohn an. Gerne bedient sich auch unsere Regierung der Kinder als Argument zur Wiederwahl. Kinder sichern unsere Rente! Kinder sichern unsere Pflege im Alter! Kinder sichern den Fortbestand des deutschen Volkes und dessen Kultur. Das sind nur einige wenige Argumente, derer sich unsere Führungselite bedient, um weitere Jahre die Geschicke unseres schönen Landes lenken zu können. Die Wahlversprechen gehen sogar soweit, dass stärkere finanzielle Unterstützung von Familien mit Kindern, mehr Beistand bei der Erziehung und sonstige Annehmlichkeiten zugesichert werden, obwohl die Kassen leer sind. Weiterlesen

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Killerspiele und andere Mittel, um etwas zu erreichen – Die Lüge der Loser

Killerspiele und andere Mittel, um etwas zu erreichen – Die Lüge der LoserVor dem Hintergrund der neuesten Amokläufe findet wieder einmal eine Diskussion über die Ursachen statt. Natürlich sind die neuen Medien, allen voran die Killerspiele, Ego-Shooter oder First-Person-Shooter oder Gott weiß was schuld an der Misere. Völlig logisch, dass Kinder, Jugendliche und auch Erwachsene zu völlig unberechenbaren Psychopathen durch das Nutzen von neuen Unterhaltungsmedien werden. Es ist erschreckend, wie einfach das Problem ist. Die Killerspiele sind an der fehlenden sozialen Kompetenz unserer vielleicht Rentenzahler schuld. Die Killerspiele sind natürlich auch an der fehlenden Kommunikationsfähigkeit der Jugendlichen schuld. Selbstredend verhindern die Killerspiele auch, dass die Kids selbstständig und ohne Anleitung ihr Leben in den Griff bekommen. Natürlich sind die Killerspiele auch an Konflikten zwischen Jugendgruppen verschiedener Kulturkreise schuld. Nicht etwa die fehlende Integrationsbereitschaft, nein es sind wohl die Ego-Shooter, die verhindern, dass es in Deutschland voran geht und wir zur Multi-Kulti-Gesellschaft werden. Soweit zumindest unsere Regierung, Jugendschützer und sonstige Institutionen, die es sich zur Aufgabe gemacht haben, das echte Leben solange wie möglich von Heranwachsenden fernzuhalten. Weiterlesen

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Warum Ja-Sager und Arschkriecher schlecht für das Geschäft sind…

Ja-Sager und ArschkriecherIch kann mich dunkel an einen Artikel erinnern, dass 70 % aller Entscheidungen falsch sind. Diese Fehlentscheidungen werden durch die 30 % richtigen Entscheidungen kompensiert. Um wie viel erfolgreicher müsste ein Unternehmen sein, könnte dieser Anteil verändert werden? Warum ist das Verhältnis so und nicht anders? Ich denke, dass in vielen kleinen und mittelständischen Unternehmen der Grundsatz gilt: Der Chef hat immer recht! Mit Sicherheit keine ganz schlechte Einstellung. Hat ein Unternehmen jedoch eine Größe erreicht, in der ein Einzelner nicht mehr über alle Fachkompetenzen in allen Bereichen verfügt, ist es wichtig, zuverlässige Leute in Schlüsselpositionen zu besetzen. Zuverlässigkeit definiert sich jedoch nicht aus Anwesenheit und uneingeschränkter Zustimmung. Ganz im Gegenteil. Ja-Sager und Arschkriecher sind vielleicht gut für das Ego eines Chefs, jedoch Gift für optimierte Verfahrensabläufe und zielorientes Denken und Handeln. Die Zeiten, als man als Chef noch „mal eben“ die Werbung machen konnte oder ein neues Produkt erfand und in der Produktion Hand angelegt hat, sind vorbei. Weiterlesen

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Sechs setzen! Rechnen schwach, Steuern zahlen gut“

steuern.jpgDies war ein Spruch, welcher neben vielen anderen meine Jugend prägte. Getrieben von dem Drang, immer der Klassenclown sein zu müssen, blieb das eine oder andere Fach ein wenig, wie soll ich sagen, unberücksichtigt? Das Einzige, was schon immer gut von der Hand ging, war der allseits beliebte Dreisatz, dieser begleitete mich durch meinen gesamten Schulweg, bis in die „Jetztzeit“. Von Selbstzweifeln geplagt, dachte ich mein ganzes Leben wäre nichts wert. Doch die Zeitungsmeldungen der letzten Tage lassen mich einen Silberstreifen am Horizont erkennen. Groß wird dort verkündet, dass ein „durchschnittlicher“ Steuerzahler 53% seines Einkommens an den Staat verliert. Angeblich unter Berücksichtigung aller Steuern wie Mehrwertsteuer, Kfz-Steuer, Versicherungssteuer, Tabak- und Alkoholsteuer usw. Nun gut, an sich keine erschreckende Neuigkeit. Gefühlt und gerechnet scheint es aber viel mehr. Die Frage ist: „Wer ist ein solcher Steuerzahler“? Ich und alle die ich kenne, definitiv nicht. Schon auf dem Lohnzettel bleiben lediglich 59 % erhalten. Ziehe ich jetzt die 19% Mehrwertsteuer ab bleiben doch wirklich nur noch 40% im Portemonnaie. Rechne ich jetzt noch für unsere Raucher Tabak- und für die Autofahrer die Mineralölsteuer hinzu, bleiben wir wohl weit unter der träumerischen 40%-Marke über. Sicherlich ist auch dies eine Milchmädchenrechnung, doch ich gebe nur einen kleinen Teil meines Einkommens für Essen aus. Der wesentlich größere Teil wird für Konsumwaren „reinvestiert“. Weiterlesen

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Wer sind die wahren „Kreativen“ und „Umsatzbringer“?

Wer sind die wahren „Kreativen“ und „Umsatzbringer“?BBDO, Grey und wie sie alle heißen, sind Branchengrößen, die jeder, der sich mit Werbung befasst, kennt. Als kritischer „Macher“ stellt sich die Frage: Was können die „Großen“ besser? Können sie überhaupt etwas besser? Oder ist es ähnlich wie bei vielen Designer-Labels, dass einfach der Name verkauft? Hauptvorteil und zugleich Nachteil von großen Agenturen ist der immense personelle Kostenfaktor. Sicherlich ist es vorteilhaft, wenn mal eben 10-20 Leute für einen „Pitch“ ein Konzept „brainstormen“ können. Doch leider müssen diese Leute, mit oder ohne Pitch, bezahlt werden. Die Agenturen geraten zunehmend unter Erfolgsdruck, die Kreativität leidet. Auftraggeber, die Budgets von mehreren Millionen Euro vergeben, sehr rar und sehr umkämpft. Gerne wird in einschlägigen Fachmagazinen in blumigen Worten von der Leistungsfähigkeit und Kreativität der großen Agenturen gesprochen. Gemeint sind ausnahmslos die Globalplayer der Branche. Keiner macht sich Gedanken über die kleinen Handwerksbetriebe, wie den Metzger oder den Bäcker. Sind dies alles Firmen, die ohne Werbung, ohne Visitenkarte, ohne Schaufenster, also quasi komplett ohne Werbung überleben? Wer bedient die über eine Millionen Handwerksbetriebe allein in Deutschland? Weiterlesen

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Was war, was ist, was wird?

Lachen oder weinen?Jetzt sitze ich hier und überlege, was ich „Über mich“ schreiben könnte. Leider, oder Gott sei Dank blieben mir geistige Ergüsse, wie Einsteins E=mc2 oder die Findung der Frage auf welche die Antwort „42“ ist, erspart. Auch ist es mir nicht gelungen, den Weltfrieden herbei zu führen. Doch im Rahmen der Möglichkeiten, die sich einem 1968-Geborenen, von einer alleinerziehenden Mutter indoktrinierten Bengel aus Moers bieten, bin ich im Rückblick auf mein bisheriges Leben recht zufrieden.

Die angeborene Bauernschläue nutzend, ist es mir gelungen, die zehn Pflichtschuljahre ohne Verzögerungen oder besondere Auffälligkeiten zu absolvieren. Sehr gut oder schlecht ist mir der ein oder andere Lehrkörper in Erinnerung geblieben. So bin ich bis heute von meiner damaligen Klassenlehrerin, Frau Kluge, beeindruckt.
Voller Idealismus versuchte Sie mir die Hauptfächer nahe zu bringen. Bis auf Mathe ist ihr das auch recht gut gelungen. Vielleicht sollte ich mich hier noch für die ganzen Unzulänglichkeiten meines damaligen Intellekts entschuldigen: „Liebe Frau Kluge, es tut mir Leid, dass ich so ein Blödmann war, doch ich wusste es nicht besser.“

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